Warum Opteon™ Kältemittel?

Die Kältemittelindustrie forscht kontinuierlich nach Lösungen mit minimalem Umwelteinfluss und maximaler Leistung. Opteon™ Kältemittel bieten ein ausgewogenes Gleichgewicht aus Nachhaltigkeit und Kälteleistung, Sicherheit sowie Anschaffungs- und Betriebskosten. Sie können dazu beitragen, die Anforderungen und wirtschaftlichen Ziele dieser im Wandel befindlichen Industrie zu erfüllen.

F-Gase-Verordnung Nr.(EU) 517/2014

Die am 1. Januar 2015 in Kraft getretene F-Gase-Verordnung basiert auf einer Deckelung und schrittweise Reduktion der in Verkehr zu bringenden Menge an H-FKW.

Die Verordnung sieht einen Phase-down durch Deckelung und schrittweise Reduktion der gesamten in der EU in den Verkehr gebrachten Menge an H-FKW (in Tonnen CO2-Äquivalente) vor.

Referenzwert ist die durchschnittliche, 2009 bis 2012 in Verkehr gebrachte jährliche Gesamtmenge.

Neben dieser Reduktion der Gesamtmenge an CO2-Äquivalenten beinhaltet die F-Gase-Verordnung auch eine Reihe von Inverkehrbringungs- und Verwendungsverboten.

So ist die Verwendung fluorierter Treibhausgase mit einem Treibhauspotenzial (GWP) von 2500 oder mehr zur Wartung oder Instandhaltung von Kälteanlagen mit einer Füllmenge von 40 t CO2-Äquivalent (10,2 kg R-404A) oder mehr ab dem 1. Januar 2020 verboten. Ausnahmen gelten für militärische Einrichtungen oder Anwendungen zur Kühlung von Produkten auf unter minus 50 °C.

Einige Beschränkungen bzw. Verbote betreffen auch folgende Neuanlagen:

  • Hermetisch geschlossene gewerblich genutzte NK- und TK-Anlagen mit H-FKW mit einem GWP größer 2500 (ab 1. Januar 2020) bzw. mit einem GWP größer 150 ab 1. Januar 2022.
     
  • Ortsfeste Kälteanlagen mit H-FKW mit einem GWP größer 2500 ab 1. Januar 2020.
     
  • Gewerblich genutzte zentrale Kälteanlagen mit einer Kälteleistung größer 40 kW mit fluorierten Treibhausgasen mit einem GWP größer 150 ab 1. Januar 2020. Ausnahmen gelten für den Primärkreislauf von Kaskadenanlagen, wo ein GWP von weniger als 1500 zulässig ist.